Sparprodukte und Zinsen

Das war noch goldene Zeiten , 4% aufs Tagesgeldkonto und es gab bei manchen Banken sogar Zinsen auf das Girokonto (Netbank, PSD-Bank…). Kann alles wiederkommen, sag niemals nie.

Sparprodukte reagieren bei Zinssenkungen sofort, oft schon am selben Tag.

Bei Zinssteigerungen reagieren sie verzögert. Wenn die Zinsen steigen, wird man erst mal keinen merklichen Anstieg bei Zinsprodukten sehen. Die Differenz zum Euribor, Umlaufrendite etc. beträgt 1% und mehr zum Nachteil des Kunden, über Monate. Die Banken geben die Zinssteigerung nicht weiter und kassieren die Differenz.

Die Strategie ist auf jeden Fall längerfristige Bindungsfristen bei Zinsanstiegen zu vermeiden, nur kurze Bindungen eingehen, so schmerzlich das aussieht. Steigen die Zinsen auf das Niveau , das einem Dividendenenditen bieten (3% ,…6%), dann kann man mittelfristige Bindungsfristen eingehen. Ab 6% Zinsen man längerfristige Bindungsfristen  akzeptieren.

Ich kann mich noch an 9% Zinsen erinnern, wohlgemerkt Guthabenzinsen. Wer eine Immobilie abzuzahlen hätte,  saß evtl. auf 12% Sollzinsen.

Was tun bei steigenden Zinsen

 

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