Modelle zum Wohnen : Genossenschaftswohnung

Heute haben wir hier in der Familie diskutiert, ob es notwendig ist in den eigenen Wänden zu wohnen oder nicht.

Eine interessante These war, dass Menschen, die in Wohnbaugenossenschaften wohnen „es eben nicht weiter geschafft haben“. Diese meist kleinen Wohnungen aus der Nachkriegszeit sind günstig. Diese Annahme muss man revidieren, wenn man denkt sie träfe generell zu. Ganz sicher wohnen viele, die zu Vermögen gekommen sind in den eigenen vier Wänden. Der Umkehrschluss ist trügerisch.

Wer minimalistisch oder bescheiden lebt kann bei niedriger Miete und Sparen in Aktien zu einem großen Vermögen gelangen. Als Single oder Ehepaar ohne Anhang ist das Wohnen in Wohnbaugensossenschaften eine Überlegung wert.

Bei  mehreren Kindern kommen ganz andere Argumente zum Tragen : Platz, Lärm,….

Beispiel 1 : Wir kannten ein kinderloses Paar, die uns sagten „für sie würde sich eine gekaufte Immobilie nicht lohnen, weil ihre Miete so niedrig sei“. Sie wohnten das ganze Leben in der Genossenschaftswohnung und waren dort zufrieden. Leider ist die Frau unmittelbar nachdem sie beide  in Rente gegangen sind gestorben. 🙁

Beispiel 2 : Ein anderes Paar hat zwei Kinder und wohnt ebenfalls in einer Genossenschaftswohnung. Das ersparte Geld wird dort allerdings in viele nicht ganz preiswerte Urlaube investiert.  Auch Kurzurlaube , die wegen der Anfahrt besonders teuer sind im Verhältnis zu den erlebten Urlaubstagen. Wenn man nicht viel Platz hat, geht man wohl öfter raus – oder verreist öfters, um dann dort Platz zu haben ?!

Dieser Beitrag wurde unter Immobilien, Vermögensaufbau veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Modelle zum Wohnen : Genossenschaftswohnung

  1. Hey Thorsten,
    ich wohne ebenfalls seit paar Jahren in einer Genossenschafts-Wohnung.
    Und ich kann das bestätigen. Wer günstig und gut wohnen möchte findet hier ein echt gutes Konzept. Deshalb empfehle ich jedem, seine Kinder möglichst früh als Mitglieder anzumelden. Denn das ist der einzige Haken. Die Wohnungen sind begrenzt. Dementsprechend sind die Wartezeiten lange. Bei uns sagt man in der Regel 7 Jahre. Aber wenn man mal Anspruch hat sind die Konditionen unglaublich im Vergleich zum Privatmarkt. Ich zahle für eine 2-Zimmer Küche Bad Wohnung 350 EUR (50qm). Und das im Rhein Main Gebiet in Mainz. Dies ist unter anderem ein Grund weshalb ich fast 50% meines Einkommens sparen und investieren kann. Ein kleiner Tipp an Alle die das hier lesen: Auch das investieren in Genossenschaften kann sinnvoll sein. Ich erhalte jedes Jahr 4% Dividenden auf meine Genossenschaftsanteile. Dazu habe ich auf meinem BLOG auch 2 Artikel geschrieben. Falls es jemand interessiert, schreib mich gerne an.
    Liebe Grüße
    Benjamin
    von frei-und-unabhaengig.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.