Minimalismus Telegramm 7.4.2018

Heute haben wir Geld ausgegeben.

Gekauft haben wir Trinkflaschen und Brot-/Aufschnittdosen aus rostfreiem Edelstahl. Einige alte Flaschen aus Kunststoff sind in die gelbe Tonne gewandert , auch noch 2 Plastikschüsseln, uralt. Unter dem Boden war so ein Antirutschring, total spröde und aus die Maus. Von den Edelstahlflaschen wissen wir, dass diese langlebig sind, wenn sie kein Trinkventil im Deckel haben . Das geht meist zuerst kaputt bzw. schließt nicht mehr zuverlässig. Einfache Drehdeckel und gut ist.

Außerdem haben wir eine Uraltpfanne mit Beschichtung gegen eine Stahlpfanne ausgetauscht. Letztere hat keine Beschichtung , keinen langen Griff, sondern zwei Henkel und darf in den Ofen und in den Geschirrspüler. Eine sogenannte Servierpfanne. 

Links alt, rechts neu.

Minimalismus bedeutet nicht, dass man bei jeder Aktivität zwangsweise weniger hat, sondern, dass man die Dinge um sich hat, die sinnvoll sind und Freude machen. Deswegen sind heute einige Sachen gegangen und einige gekommen. Plastik macht uns keine Freude mehr, jedenfalls kein Essen darin. Bei beschichteten Pfannen  muss man aufpassen, man sollte die besser alle paar Jahre austauschen oder erst gar nicht kaufen. Die Beschichtung altert und ist nicht mehr zuverlässig,  auch wenn man sie nicht durch scharfe Gegenstände verletzt. Wir haben es an nicht  mehr gleichmäßiger Färbung der Beschichtung und an der Tatsache, dass es ohne zusätzliches Öl anbackt gemerkt. Eine unverletzte Beschichtung kommt weitgehend ohne Zusatzfett aus.

 

 

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2 Kommentare zu Minimalismus Telegramm 7.4.2018

  1. Plutusandme sagt:

    Moin Torsten,
    Ist ja merkwürdig, wir schmeissen auch gerade jeglichen Plastik für Lebensmittel raus. Gar nicht so einfach, das Alles durch Metall zu ersetzten. Teilweise sind wir nur im BW-shop fündig geworden oder im Outdoor Geschäft.
    Getränkeflaschen wieder aus Glas, auch die kleinen Cokes aus 0,2 liter,diese aber auch der Qualität wegen.

    Das, was wir uns gönnen,sollte auch die entsprechende Qualität haben.

    • egghead sagt:

      Klasse, es ist eine logische Konsequenz vermute ich. Ganz genau, im Outdoorladen „Globetr..“, es ist teilweise schwierig, die Pfanne haben wir letztlich bei K*rsadt bekommen, die hatten so 30 bis 50 verschiedene , aber nur die eine war ohne Chemieaussattung.

      Wir stellen auch erstaunt fest, dass auch der Esstisch gewinnt. Wenn hier Plastikflaschen und Tupperdosen verschwinden, sieht es fast wie im Restaurant aus, da gibt es sicher aus gutem Grund auch kein Plastik.

      Wir machen keine Religion daraus, die Salatschleuder bleibt aus Plastik, aber Schüsseln, Siebe, Teller und Becher das geht für uns gar nicht mehr aus Kunststoff.

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