Mieterhöhung wurde akzeptiert

Für den Mieter ist es ärgerlich, für den Vermieter nicht minder. Es verursacht Aufwand. Die Gesetze zum Schutz von Mietern müssen sein, es verkompliziert die Sache jedoch. Ich habe die Miete bei einer Wohnung um 13% abgehoben. Was sich viel liest ist im Ergebnis jedoch lediglich eine Anhebung von einem niedrigeren Niveau auf den linken Rand des Mietspiegels. Der Mieter hat jahrelang von einer niedrigen Miete profitiert,  während bei mir die nicht umlegbaren Kosten mit den Jahren anstiegen. Diese Kosten müssen jedoch ebenfalls durch die Miete erwirtschaftet werden. Eine Anhebung der Miete ist somit unausweichlich. Ich habe mir vorgenommen konsequenter zu sein, auch weil mich die Gesetze dazu zwingen.  Die Mietpreisbremse und die Kappungsgrenze bewirken nämlich genau das Gegenteil. Es wird für den Mieter u.U. richtig teuer. Wer nicht erhöht, kann das durch Nachlässigkeit oder Gutmütigkeit Verpasste in den nächsten Jahren nicht mehr nachholen. Eine aufmerksame Erhöhung nahe am Markt ist daher anzuraten. Durch diese sinnlosen Gesetze werden Erhöhungen geradezu erzwungen, denn der finanzielle Verlust ist für den Vermieter zweifach schwerwiegend : die entgangene Mietrendite (auch wenn man moderat nach Mietspiegel vorgeht) und die dann  verhinderte Möglichkeit zur Anpassung bei Neuvermietung. Um beides zu vermeiden muss proaktiv erhöht werden – innerhalb von drei Jahren maximal 15% gemäß Mietspiegel.

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