Hummelhaus : Installation

Das Hummelhaus wurde angeliefert. Ich habe es innen noch mit einem nach oben offenem Einsatz aus Pappe versehen, das isoliert und falls sich mal Feuchtigkeit bilden sollte, puffert es etwas ab.

Es steht auf einer großen Fliese, als Isolation gegen Feuchtigkeit von unten. Davor habe ich zwei Steine positioniert und darauf Moos. Damit habe ich einen verlassenen Mäusebau nachgeahmt, so wie es im Internet beschrieben ist. Das Häuschen ist nach Osten ausgerichtet, hat nach den übrigen Himmelsrichtungen Schutz durch Schuppen und immergrüne Büsche. Nach Osten liegt ein Beet auf dem ich ein paar Stauden habe, eine Tayberry bildet ein Spalier. Zusätzlich wurden einjährige Blumen ausgesät.  Wenn das wächst sind die Hummeln etwas abgeschirmt, da ist kein Bereich ein Durchgang. Ich setze auf Bezug durch Zufall, ich will keine Königin einfangen. Die Chance für einen Bezug liegt dann angeblich bei 0,25. Sollte die Besiedlung erfolgen werden die Hummeln womöglich jedes Jahr wiederkommen.  Die Jungköniginnen können sich an den Standort erinnern und eine von ihnen sollte den Kasten dann wieder beziehen. Leider stirbt die Königin selbst, das ist bei Honigbienen anders. Hummeln werden industriell gezüchtet und zur Bestäubung eingesetzt, sie fliegen länger als Bienen und erreichen so mehr Blüten. Das war für mich neu. Im Gegensatz zur Honigbiene gibt es in den Medien keine Berichterstattung. Ich wage die Vermutung, dass das Hummelhaus ein Trend ist oder wird, macht es doch viel weniger Arbeit als ein Bienenstock und die meisten Hummelarten sind friedlich.

Dieser Beitrag wurde unter Hummeln, Lebensqualität abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.