Ein paar Schuhe zum Greifen nah

Nach dem Rücksetzer der Indizes vor 2 Wochen habe ich einige ETF gekauft. Da liegen sie nun, mit satten 3 % Wertsteigerung.

Meine Schuhe sind unten undicht, vor Kurzem habe ich noch darüber gefrotzelt, dass die Sohlen bei Schuhen öfters  brechen würden und dann die Füße nass. Und nun ist es anscheinend passiert, meine Winterschuhe haben einen Knacks. Sehr unangenehm, da momentan das Wasser auf dem gefrorenen Boden steht, teilweise Matsch. Beim nächsten Regen wäre es noch unangenehmer.

Ich muss wohl morgen „shoppen“ gehen. 😉

Die Schuhe sind quasi im Wertzuwachs drin, leider nur als Buchwert und nicht als Dividendenzahlung, aber könnte würde hätte täte wollte man jetzt einen Anteil von den ETF verkaufen, hätte ich die Schuhe Cash auf dem Tresen. Auch eine nette Vorstellung. Einfach ein Papier auf den Tisch hauen und Schuhe dafür kassieren. Aber das tun wir ja eigentlich sonst auch – mit Banknoten.

Mein ETF-Depot besteht sozusagen aus 103 Paar Schuhen zu je 30€ 😉

 

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Warum ich keine Coca-Cola Aktien habe

Ich orientiere mich etwas an meinen Kids und bei denen sind Softgetränke nur teilweise in. Wenn etwas gekauft wird, dann allenfalls nur die preiswerteren Eigenprodukte eines Discounters. Dieser hatte sogar mal Werbung gemacht mit linker Seite Eigenmarke, rechte Seite Coca Cola und Überschrift „Sie haben die Wahl“. Unter beiden Bilder den jeweiligen Preis.  Die Flasche Coca-Cola ein Vielfaches teurer als die Eigenmarke.

Natürlich kann in der Eigenmarkenflasche eine Markenlimonade sein, evtl.  mit nur geringfügig abgewandeltem Rezept, damit man nicht auf Anhieb sagen kann, dass es sich um dasselbe Produkt handelt. Jemand macht am Ende den Umsatz bei der Eigenmarke, die Frage ist nur wer. Dem Discounter ist es egal, Hauptsache man kauft einer der Brausen bei ihm.

Anstatt Zucker- oder Süßstoffbrausen trinken die Kids lieber Apfelsaftschorle aus gekauftem Apfelsaft und Sprudel aus dem SodaStream. Der Apfelsaft ist Direktsaft beim selben Discounter zu erstehen und nicht mit Zucker oder anderem Mist gestreckt.

Und wenn die GEZ ein Aktienunternehmen wäre, hätte ich sie auch diese nicht, bei uns schaut niemand Fernsehen, werbefreies Streaming ist angesagt.

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Dinge loslassen : Smarthome ade

Ich habe mich vom Smarthomesystem zur Heizungssteuerung  komplett verabschiedet (siehe einer der letzten Artikel) . Den letzten (Ersatz)thermostat benötige ich nun auch nicht mehr.

Wenn ihr euch die Beiträge zum Thema „Minimalismus“ im Netz anschaut, dann werdet ihr immer wieder den Hinweis finden, Dinge, egal wie merkwürdig oder unnütz sie EUCH erscheinen ruhig zum Verkauf anzubieten. Oft findet sie jemand nützlich und nimmt sie euch  ab. Und es stimmt. Für meine uralte Grafikkarte von Nvidia GT520 hatte sich z.B auch noch jemand gefunden : 5€ haben oder nicht haben, ich nehme die doch lieber anstatt die Sachen gleich zum Recycling zu bringen.  Das würde schneller gehen, aber wenn der Gegensatnd woanders seine Funktion noch erfüllt, dann ist es ideal.

Es bleibt dann noch verschenken, spenden oder entsorgen, falls es nicht funktioniert. Es ist nur eine Frage der Zeit. Man wird die Sachen los, es dauert halt nur und kostet Zeit – manchmal  so lange wie der Kauf selbst oder sogar länger 😮

Im Gegensatz zu guten Aktien benötigen Dinge regelmäßige Pflege, Reinigung oder Wartung.

Und da mir Zeit inzwischen das Wichtigste ist, verabschiede ich mich nach und nach von manchen nicht benötigten Dingen, die meine Aufmerksamkeit (und sei es nur, von Zeit zu Zeit abgestaubt zu werden) und somit Zeit erfordern. Es sollen die Dinge übrigbleiben, die notwendig sind oder Freude bereiten.

Für den  Thermostat schätze ich 15€ -25€ Erlös, in einer Woche bin ich den sicher los.

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Aktien aus dem DAX kaufen ?

Ich hatte in einem der letzten Artikel erwähnt, dass Charts in der Originalwährung zu betrachten sind und dass der Wechselkurs vom EUR zum USD nicht minder wichtig ist als der Marktindex DowJones oder einzelner Aktien.

Hier eine Ergänzung, wie ich mit dem Thema Währungsrisiko EURUSD umgehe :

Um das Depot etwas gegen das Währungsrisiko abzufedern habe ich ca. 5% des Depotwertes in Aktien der Münchner Rück im Bestand. Die Zahlung der Dividenden erfolgt wie üblich in Deutschland jährlich. Daher plane ich diese Dividende auch nicht zum Abdecken meiner monatlich benötigten Lebenshaltungskosten ein.

Mit einer Dividendenrendite von ca. 4,7 % kann die Aktie mit Dividendenaristokraten aus den USA mithalten – ohne das Währungsrisiko  über Kurs oder Ausschüttung mittragen zu müssen.

Die Aktie hilft mit das Depot in EUR gerechnet zu stabilisieren.

„Bereits seit 1970 gab es keine Dividendenkürzung mehr“

Bemerkung  : Die Aktien im Dax sind nicht meine Favoriten. Wir sehen in Deutschland eine andere, eher kritische Aktienkultur, die womöglich auch durch die  „soziale Marktwirtschaft“  bedingt ist. Beim kleinsten Anzeichen, dass das Unternehmen nicht auf 100% läuft wird die Dividende zum Spielball. Dividenden können in Deutschland stark schwanken, wenig oder gar nicht angehoben oder sogar ausgesetzt werden. Das ist in den USA eher unüblich, der Shareholder ist dort geschätzter Risikokapitalgeber und wird bedient, in der Regel zumindest. Daher ist der Satz auch der Entscheidende : „Seit 1970 gab es keine Dividendenkürzung mehr“, es wurde also jedes Jahr das Niveau gehalten oder erhöht.

Ich habe noch eine zweite Deutsche Aktie im Depot, die ich in einem der nächsten Artikel vorstellen werde.

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Schaut auf den EURUSD nicht auf den Dow !

Wenn der Dow Jones um 20% einbrechen sollte, der EURUSD zur gleichen Zeit bzw. weil es dortin der Regel etwas langsamer geht innerhalb weniger Wochen um 20% fallen sollte, dann habe ich in Euro gerechnet am Ende bei US-Aktien denselben Buchwert wie zu Anfang. Kein Verlust, kein Gewinn.Oh ja ! Der stärkere Dollar kompensiert in diesem Beispiel den Kursverlust der Aktien.

Leider haben wir derzeit ein etwas negativeres Szenario : US-Aktien und Dollar wurden in den letzten Wochen gleichzeitig schwächer. Bei dem ganzen Gerede um Crash oder nicht wird einfach vergessen, dass wir Anleger, die ihre Ausgaben im Euroraum bestreiten müssen in  Euro gerechnet seit dem Tiefstkurs des EURUSD von ca. 1.05 für zu diesem Zeitpunkt gekaufte Wertpapiere ohne jede Aktienbewegung bereits schon 20% verloren haben, der EURUSD steht derzeit  auf ca. 1.25.

Wenn man das Positive sehen will : der starke Anstieg der US Aktien der letzten Monate hat trotz Rücksetzer keine 20% Buchwertverlust in Euro gerechnet bewirkt.

Ganz bescheiden sind übrigens Aktiencharts von US-Aktien, die auf manchen Deutschen Portalen in EUR angezeigt werden. Durch die Überlagerung von Aktienkurs und Währungskurs ist der Chart praktisch unbrauchbar. Man sollte gar nicht anfangen irgendwelche Durchschnitte oder andere Indikatoren einzubinden, es ist vollkommen wertlos für technische Analysen.

Fallende Aktienkurse und ungünstige Wechselkursentwicklung können Buchverluste verstärken- und umgekehrt.Ein schwächerer Dollar bedeutet  auch weniger Dividendeneinnahmen in Euro und umgekehrt

Meine Tipps :

  • Charts von Einzelaktien immer in der Originalwährung aufrufen, geeignete Portale nehmen
  • Bei schwachem Dollar ggfls. mehr Aktien kaufen als bei starkem Dollar.
  • Analysen und Berichte von Dritten auf Währungsgehalt prüfen.

 

 

 

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