Könnten Kryptowährungen die Finanzmärkte crashen lassen ?

Ich lese, dass der Hype um die Kryptowährungen mittlerweile Dimensionen angenommen hat, dass Strom knapp und Netzwerke verstopft werden.

Sind  die Spieler auf dem Kryptowährungsmarkt gestrickt wie die, die im Casino oder beim Neuen Markt zu gange waren, dann haben wir hinter der Kryptowährungsbubble noch eine Kreditblase. Kryptowährungen werden in Spekulation auf weiter steigende Preise auf Kredit gekauft.

Was passiert, wenn die Kryptowährungen kollabieren oder stark absinken anstatt wie erwartet weiter zu steigen ? Die Spieler müssen andere Assets verkaufen, zB Aktien, um die Kredite zu bedienen.  In Folge könnten die Aktienmärkte auch in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wollen wir hoffen, dass der Anteil der Spieler nicht so hoch ist und Institutionelle ihre Finger da raus halten und absolut nicht etwa heimlich mitzocken.  Ich bin gespannt, ob das ein oder andere Papier/Fonds nicht doch in Versuchung kam und irgendwelche Gelder in Kryptogeldern „geparkt“ hatte. Das werden wir sehen, wenn es soweit ist.

 

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Hype um Mehrfachkaffeebecher – die große Abzocke

Ein neuer Hype geht um : Anstatt sich einen Pappbecher geben zu lassen, soll man  einen Mehrfachkaffeebacher kaufen und sich diese befüllen lassen. Ich habe etwas gebraucht, um das zu durchschauen. Zu verlockend ist das „gute Gewissen“, keinen Einwegmüll zu produzieren.

Der beste Kaffeebecher ist der, den man nicht kauft. Ich habe heute in einem Kaffee in meinem Viertel ein stinknormale schöne große Porzellantasse mit Milchkaffee getrunken.

Diese Mehrfachbecher sind Marketinggadgets, mehr nicht. Die Preise beim Kauf haben es in sich . 8,50€ sogar 15€ habe ich gesehen. Um das Ganze dem hippen Konsumenten schmackhaft zu machen ist die „erste Befüllung gratis“. Die Verkäufer werben auch mit „aus reinem Bambus“, „recyceltem Material“ und anderen Ohrzecken.

Ich habe bei einem Geschäft angerufen. Man hat mir mitgeteilt, der Einkaufspreis läge beim Becher bei 6€.  Ganz schön happig.

Leider fühlt sich der Becher eher nach 2€ an. Ich behaupte : diese Becher halten 3 bis maximal 12 Monate, dann sind sie Müll. Das Oberteil ist der Schwachpunkt, ich habe gesehen, dass hier ein anderes, dünneres Material verwendet wird.

Teilweise gibt es Plastikapplikationen am Becher, so eine Art grüner Teppich. Der Becher sieht dann ein bisschen  wie Smoothie aus. Selbst wenn man das Kopfteil durch Nachkauf (kann man das ?) ersetzen kann, dann ist dieses ja auch Abfall. Man ist dann auch Werbeträger, oft ist der Verkäufer aufgedruckt. Eigentlich müssten sie einem dann noch was zahlen oder nicht ?

Anstatt diesen Hippstermüll zu kaufen sollte man

  • den Kaffee zu Hause oder im Büro trinken
  • bei längeren Fahrten in der Bahn in der Thermoskanne mitnehmen (habe ich lange Jahre praktiziert)
  • den Kaffee im Porzellanbecher bevorzugen
  • wenn es nicht anders geht dann  doch den Pappbecher nehmen und dann sauber nach Pappe und Plastikaufsatz trennen

Ich bin am überlegen, ob ich bei einem dieser Anbieter als Test mit einem meinem eigenen Porzellanbecher vorbeigehen und den Kaffee in diesen ausgeschenkt verlangen soll. Müssten sie eigentlich, in den eigenen Mehrwegbecher bieten sei es ja an. Wenn nicht, dann wären sie entlarvt : sie wollten bloß die Kunden binden und nichts für die Umwelt tun.

Hier noch was zu einem Bambusbecher OMG :

Gift in der Hand

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Batteriebehaftetes

Der letzte Smarthomethermostat wurde verkauft und hat 19,00€ (da gehen noch Gebühren ab) in die Kasse gespühlt. Damit ist das über 10 jährige Abenteuer Smarthome zur Heizungssteuerung beendet. Und es fühlt sich gut an.

Ich hatte heute ein Telefonat mit einer Userin aus Stuttgart, die mir beiläufig erzählt hat, dass sie es leid war, gefühlt einmal im Jahr die Batterie in ihrer Armbanduhr wechseln zu lassen. Nach ihrer Aussage, war es zwischenndurch schwierig überhaupt preiswerte Armbandhren ohne Batterie zu erstehen, jetzt gäbe es wieder ein Sortiment solcher Uhren. Interessant. Gibt es etwa ein back to the roots auch bei anderen Dingen wie bei Heizkörperthermostaten oder Kaffe kochen. Möglich.

Ich trage schon lange keine Uhr mehr, bisher habe ich ich immer auf mein Handy verlassen, deshalb kann ich da nicht mitreden. Ich muss mir das mal überlegen.

 

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Aldi Süd gegen Lebensmittelverschwendung

Angeblich werden viele Lebensmittel in Privathaushalten weggeschmissen. Für mich  nicht nachvollziehbar. Bei uns geht selten etwas in den Müll. Es wird täglich kontrolliert bzw. bei uns werden solche Mengen verdrückt, dass es nicht schlecht werden kann. Wenn wir mal zu viel Brot eingekauft haben, dann wird kalkuliert und auch mal eingefroren.

Wenn ein Stück Obst eine braune Stelle hat, dann wird die rausgeschnitten. Auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten wir gar nicht (außer beim Einkauf), wir essen es sowieso entweder vorher auf und wir überprüfen auch vor dem Erreichen des Datums jedes Lebensmittel, ob es noch in Ordnung ist (Geruch, Geschmack, Aussehen).

Es passiert uns allerdings seltener bei Obst, so manches Sück wird unbemerkt von innen faul oder einzelne Trauben sind braun. Manchmal auch Teile von einzelnen Bananen., von außen nicht sichtbar. Nektarinen kaufen wir kaum noch, sie sind oft steinhart und bevor sie dann reif sind , verschrumpeln und vergammeln sie.

Äpfel, Birnen, Bananen, Avocados, Tomaten, Paprika, Chicoree,Kohlrabi, Sellerie (Knolle und Stange), Tobinambur, Rote Beete, Mohrüben gehören zum Standard, haben wir fast immer im Haus, da geht nichts in den Müll. Fast alles in Bioqualität (AboKiste einmal pro Woche ca. 15€), gar nicht mal so teuer, wir sparen nicht am Essen.

Aldi Süd gegen Lebensmittelverschwendung

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Zwei Paar Schuhe an Bord

Nachdem mein Alltagspaar Schuhe von unten undicht wurde, habe ich zwei neue Paar gekauft, zusammen für 49,80€. Das ist o.k. Auch deutlich teurere Schuhe haben bei mir nicht wirklich länger gehalten, deshalb kaufe ich die Schuhe zwischen 20 und 40 Euro pro Paar. Und dann gleich 2 auf einmal, der Weg soll sich ja lohnen. Es sind Alltagstreter, nicht fürs Büro. Man kann bei Kleidung sparen, wenn man überlegt, wo die persönliche Grenze pro Kleidungsstück ist. Die Qualität muss natürlich stimmen. Meist geht bei mir die Sohle kaputt, das Oberteil sieht oft noch gut aus.

Mein Schuhverbrauch dürfte so um die 3 Paar pro Jahr sein, ein kalkulierbarer Posten.

 

 

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